Sonntag, 12. November 2017

Umzug mit meinen Nähprojekten

Hallo meine lieben Blog-Leserinnen (und vielleicht auch Leser, wer weiß das schon),

die ein oder andere hat sich sicher gewundert, dass es hier seit langem nichts mehr zu lesen gab. Mein Spinnrad hat zur Zeit Stillstand und auch das Stricken ist in den Hintergrund geraten.

Ich nähe ganz fleißig und zeige meine Nähprojekt jetzt auf einem anderen Portal. Wenn Ihr Lust habt, besucht mich unter Sewing Frilufa, meine neue FB-Seite. Auch dort könnt Ihr mich abonnieren oder mir eine Freundschaftsanfrage senden.

Liebe Grüße, Eure Frilufa


Freitag, 30. Juni 2017

Noch einmal: KimonoTee-Variante (#patternhack)


Unser Weg führte am letzten Samstag zur "Landpartie Engelskirchen", einem sehr schönen Markt rund um Garten und Haus in einer sehr schönen Umgebung.


Weil ich mein neuestes Shirt nach dem Grundschnitt "KimonoTee" an hatte, haben wir die Chance für Bilder genutzt. 

Mittlerweile ist der KimonoTee-Schnitt nur noch ein grobes Gerüst. In einem der letzten Posts waren schon die ersten Änderungen erwähnt. Jetzt habe ich mich an ein Patternhack gewagt und das KimonoTee mit dem Lieblingshemd von Natur zum Anziehen vereint.
Ab der Taille bin ich beim Schnitt breiter geworden, bis die Breite des Lieblingshemds erreicht war. In der Gesamtlänge bin ich allerdings etwas kürzer geblieben.


Vokuhila mag ich gerne und somit liebe ich diese Shirt schon jetzt. Zwei weitere Shirts nach diesem Patternhack sind bereits fertig.


Das Fotografieren hat an diesem Tag auf jeden Fall viel Spaß gemacht.

Jetzt reicht es in Sachen KimonoTee erst einmal. Ich brauche mal was anderes unter die Nadel.....

Mittwoch, 28. Juni 2017

Maritimes KimonoTee und eine La Jezara

Ich heiße Frilufa und bin KimonoTee-süchtig. Sonst noch Fragen? Nee, ist klar...., mein bestimmt zehntes Kimono-Tee (alle habe ich noch nicht hier gezeigt) ist diesmal maritim.



Grundschnitt KimonoTee ist ab der Hüfte in A-Form verlängert. Zum ersten Mal habe ich mich bei einem T-Shirt an eine Applikation gewagt.



Dazu trage ich heute meine erste La Jezara von Schnittgeflüster. Bisher hatte ich große Vorbehalte gegen solle "Gummihosen". Ok - jetzt bin ich aber zumindest von der LaJezara überzeugt. Trotz messen war sie viel zu groß. insgesamt mussten 8 cm im Umfang weg und ich finde sie jetzt immer noch etwas weit.


Ein klein bisschen "Katzenbart" ist vorhanden, stört aber nicht weiter, da ich zur Zeit am liebsten längere Shirts drüber trage.


Mir fehlen leider die Vordertaschen für Handy und Taschentücher. Die Po-Taschen sind mir nicht groß genug. Mal sehen, ob ich dafür noch eine Lösung finde...

Beim MeMadeMittwoch bin ich heute ebenfalls zu finden.





Mittwoch, 21. Juni 2017

Mein KimonoTee-Sommer

Bereits im letzten Sommer ist mein erstes Shirt nach dem Schnitt KimonoTee entstanden. Hier der damalige Post dazu: http://frilufa.blogspot.de/2016/08/kimono-tee-und-direkt-uberzeugt.html . 

Nach meiner ersten Euphorie hatte ich doch noch was zu mäkeln. Der Ausschnitt war zu weit, der BH-Träger blitzte hervor und die Nahtzugabe am Ausschnitt nur nach innen klappen und feststeppen, war auch nicht die schicke Lösung.

Vor ein paar Wochen fiel mir der Schnitt wieder in die Hände und ich hatte Lust ein wenig  zu basteln, bis der Ausschnitt mir optimal erschien. Dieser ist nun schmaler, tiefer und hat ein richtiges Bündchen bekommen. So ist nun schon eine ganz Serie an Sommer-Shirts entstanden, von denen ich Euch hier ein paar zeigen kann. Es ist mein KimonoTee-Sommer:






Trotz des etwas aufwändigeren Ausschnitts immer noch schnell genäht.

Und weil heute Mittwoch ist, bin ich mal wieder beim MeMadeMittwoch dabei.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Gleich zwei Mal Dirndl Anna

Bereits im Sommer haben sich die Mädels meiner Nähgruppe für ein Dirndl an Karneval entschieden, denn wir feiern auch Weiterfastnacht zusammen. Was liegt da näher, als ein Dirndl selbst zu nähen. Etliche Tage habe ich im Internet mit Recherche zu Schnitten und Techniken, zu Tutorials und vor allen Dingen zum Bilder gucken verbracht.

Als ich von den Plänen für das Dirndl meiner jüngeren Tochter erzählte, war sie gleich Feuer und Flamme - und somit standen dann zwei Dirndl auf meiner ToDo-Liste.

Vor meinem inneren Auge ist ein Dirndl in dunkelrot und orange entstanden. Tja - bis mich meine Freundin davon überzeugte, unsere Dirndl auch in den Köln-Farben Rut un Wieß (für Nicht-Kölner: Rot und Weiß) zu nähen.
Der gedankliche Umschwung und das Verändern meiner Dirndl-Vision war sehr schwer und erst bei einem Bummel über den Stoffmarkt konnte ich mich mit den neuen Farben anfreunden. Gut, ein wenig beige ist jetzt noch dazu gekommen, aber ich finde, das gilt ;-).

Beim Schnitt ist die Wahl auf das eBook von Mondbresal (Dirndl Anna) gefallen. Leider ist es nur bis Größe 46 und ich trage Gr. 48. Ich glaube, gerade Dirndl sollte es doch auch in großen Größen geben.
Ich habe mir also den Schnitt bestellt und beim Vorder- und Rückenteil je rechts und links 1 cm zugefügt (an Bluse und Mieder). Tendenziell sogar etwas zu viel, wie man auf dem Bild erkennen kann. Vielleicht werde ich das noch ändern, aber derzeit kann ich kein Dirndl-Nähen mehr sehen.


Dazu muss ich sagen, dass ich mir nicht vorstellen kann, ein Dirndl auch außerhalb der Karnevals-Session zu tragen (obwohl ich mich darin wohl fühle und Dirndl bei anderen gerne sehe). Und daher wurde dann auch das Mieder ein echter Karnevalsstoff.


Bei dem Rock fiel mein Blick gleich auf einen Taft mit Pailletten. Jeder hat mir gesagt, dass das nichts für ein Dirndl ist, aber mir gefällt´s. Jawoll, es ist schließlich Karneval.


Der nahtverdeckte Reißverschluss hat mich wieder mal an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gebracht, aber im Nähkurs war er dann ruckzuck richtig drin.


Beide Dirndl sind als Kleid genäht, wobei das eBook auch die Version Rock und einzelnes Mieder beinhaltet. Für die Bluse hat meine Tochter die Puffärmel gewählt, ich habe mich für den geraden Ärmel entschieden.



Die Anleitung im eBook war gut zu verstehen und viele erklärende Bilder sind dabei. Alles in Allem kann ich den Schnitt weiter empfehlen.

Einzig beim V-Ausschnitt auf dem Rücken hatte ich bei meinem Dirndl etwas Probleme, was aber wohl daran lag, dass ich eine Paspel mit eingenäht habe. Die stippt jetzt etwas ab.


Nun freue ich mich auf die Karnevalstage und hoffe, dass es nicht bitter kalt wird.

Und nun hüpfe ich damit zum MeMadeMittwoch.

Sonntag, 18. Dezember 2016

Wale für windige Tage

Das einzige genähte Weihnachtsgeschenk für dieses Jahr  ist fertig. Mein Enkel bekommt eine Weste die sowohl über einer kuscheligen Fleece-Jacke getragen werden kann, als auch über einem Shirt an kühlen Sommertagen. Über einer Jeansjacke kann ich mir die Weste ebenfalls gut vorstellen. Ich hoffe, sie gefällt und wird vielseitig eingesetzt.




Den Wale-Softshell gab es auf dem Stoffmarkt in Hennef, zu dem wir kurz entschlossen hin sind. Ein so toller Stoff. Es gab ihn in vielen Farben und ich ärgere mich, dass ich mir nicht mehr mitgenommen habe. 

Das war mein erster Versuch mit Softshell und ich hatte Bedenken. Zumal mir eine Frau auf dem Stoffmarkt erklärte, die Verarbeitung wäre total schwierig. Das kann ich so nicht bestätigen. Allerdings musste ich an den Stellen, an denen mehrere Lagen aufeinander trafen, langsam nähen bzw. mir dem Handrad arbeiten.




Den Schnitt "Wind Days" für eine Kinderweste aus der Ottobre 3/2012 habe ich etwas abgewandelt, denn ich wollte gerne einen Reißverschluss und keine Knöpfe. Auch ist die Kapuze nicht gefüttert, da der Softshell innen sehr kuschelig ist. Die Taschen für die Rückseite wurden gestrichen. Ich glaube, die machen keinen Sinn und würden nicht benutzt. 




Der Reißverschluss ist nach der Methode von Farbenmix eingenäht. Da ich kein Stylefix da hatte, musste ich den Reißverschluss heften. Trotzdem war das Einnähen schnell gemacht. Eine tolle Anleitung, so werde ich es sicher weiterhin machen, wenn kein Beleg oder Futter vorgesehen ist.



Zugeschnitten ist die Weste in Gr. 122. Da bleibt hoffentlich genug Platz zum Reinwachsen. Wenn ich sie aber so fertig vor mir liegen sehe, habe ich das Gefühl, sie ist sehr lang aber recht schmal. Auch eine Taillierung wäre vielleicht nicht schlecht gewesen. Warten wir mal Heilig Abend ab und sehen, wie sie sitzt. Eine Taillieren lässt sich noch gut einarbeiten.

Sonntag, 11. Dezember 2016

Der perfekte Kleiderschrank Teil 1 oder #capsualwardrobe

Das neue Jahr rückt näher und viele fassen "gute Vorsätze" für´s neue Jahr. Doch meist sind die schnell wieder in Vergessenheit geraten. Viel spannender finde ich es, mir ein Ziel zu setzen, bzw. einen Weg zu gehen. Darauf kann ich hin arbeiten, mal schneller, mal langsamer - ganz so, wie es zu mir passt. Wenn es mal nicht auf geradem Weg zum Ziel geht, ist es immer noch kein Scheitern.

Auf vielen Blogs sind mir die Themen

- perfekter Kleiderschrank oder Garderobe
- minimalistischer Kleiderschrank oder Garderobe
- capsual wardrobe
- my essential spring oder autum usw.

begegnet und immer wieder dachte ich auch darüber nach, was meine Kern-Farben sind. Klar, der eifrige Leser meines Blogs denkt wahrscheinlich - so wie ich auch: orange! Ja, stimmt, ich mag diese Farbe sehr, aber auch viele andere Farben.

Vor Jahren kam bei einer Farb-Beratung heraus, dass ich ein Frühlingstyp mit der Tendenz zum Herbst-Typ bin. Von dem Ergebnis Frühlingstyp war ich überrascht, sah ich mich doch ganz deutlich als Herbst-Typ. Aber es stellte sich heraus, dass die Frühlingsfarben sehr gut zu mit passen.

Für mein Ziel / Weg für 2017 habe ich mir überlegt, in welchen Farben ich mich denn gerne sehe und wie sich daraus eine passende und gut kombinierbare Garderobe bilden lässt. Das ganze mir gefallende  Farbspectrum ist aber eindeutig zu viel, damit bliebe es chaotisch in meinem Kleiderschrank.

In einem ersten Versuch waren die folgenden Farben meine Wahl, wobei Petrol (und nicht orange) für mich die Kern-Farbe bildet:
   

Alles ist harmonisch und stimmig und ich mag diese Farben. Jede Farbe lässt sich mit den anderen kombinieren. Aber mit erscheint es doch zu eingeschränkt. Auf jeden Fall fehlte mir noch mein Rot dabei.

Trotz erster Zweifel, ob zusätzliches rot nicht zu viel wird, gefällt mir diese Wahl deutlich besser:


Auch hier lassen sich die Farben untereinander kombinieren. Die ein oder andere Kombination gibt es auch schon in meinem Kleiderschrank. Grau ist nicht direkt eine Frühlings- oder Herbstfarbe, aber sie gibt in meinem Empfinden ein etwas seriöses, festliches und schlichtes Bild oder wirkt bei sehr bunter Kleidung als ein beruhigender Akzent.

Mit diesem Ergebnis nahm ich mir nun den ersten Teil meines Kleiderschranks, die Kleiderstange, vor. Irgendwie war es ein schwerer Schritt, mich mit den tatsächlichen Gegebenheiten meines Kleiderschranks auseinanderzusetzen. Das Grauen dürft Ihr nun hier "bewundern" - mein Chaos:


Ich war selbst erstaunt über das Ergebnis. Erst einmal sind die Sachen lediglich nach Farben sortiert. Als nicht zum Farbschema passend sind ein schwarzes Walk-Kleid, eine schwarze Leinenbluse, ein olivgrüner Rock und ein olivgrünes Kleid aussortiert. Es hängen auch noch ein paar lachsfarbene Sachen dazwischen. Dass ich aber bereits so gut mit dem geplanten Farbschema ausgestattet bin, habe ich nicht erwartet. Und das Schönste ist, dass nur noch sehr wenige Kauf-Kleidung dazwischen hängt.


Mit diesem zufriedenen Gefühl starte ich das Ziel /den Weg zum  "perfekten Kleiderschrank" für 2017. Ich werde Euch über meine weiteren Schritte berichten. Als nächstes werde ich mir die "Shirt-Abteilung" vornehmen.

Habt Ihr schon einen perfekten Kleiderschrank? Oder habt Ihr Euch zumindest mit dem Thema schon mal befasst? Ich freue mich, wenn Ihr mir von Euren Erfahrungen berichtet.









Mittwoch, 12. Oktober 2016

Raglanshirt4us

Ich probiere gerne Neues und in den letzten Wochen war ich im Schnitte-Kaufrausch *bösesucht*. So ganz geheilt bin ich noch nicht, schiele ich doch immer noch z.B. beim MeMadeMittwoch auf interessante Schnitte. Jetzt wird aber erst mal genäht .....

Als erstes wurde nun der Schnitt RAGLAN.shirt4us ausprobiert. Einen wunderschönen Jersey in kräftigem Türkis mit einem zarten schwarzen Linienmuster hatte ich mir auf dem Stoffmarkt in Leverkusen gekauft. Ideal für ein erstes Probeshirt nach dem neuen Schnitt.


Die Tücke bei diesem Schnitt war die richtige Größe zu wählen. Laut meinen Maßen liege ich ganz knapp über L. Vorsichtshalber habe ich an den Seitennähten je 2 cm zugegeben. Und das war auch wirklich nötig. Der Sitz des Shirts ist jetzt genau passend.



Eine weitere Schwierigkeit ergab sich am Halsausschnitt. Das Bündchen - genau nach Schnitt - empfinde ich als zu knapp. Man sieht es deutlich an der Faltenbildung unterhalb des Halsausschnitts. Hier werde ich beim nächsten Shirt nach meiner bewährten Methode "Halsausschnitt - 20%" zuschneiden.


Auch unterhalb des Arms bilden sich Falten. Hier muss ich mit noch eine Lösung einfallen lassen. Mein erster Gedanke war, dass das Armloch zu klein ist. Vom Gefühl her, ist es aber angenehm und weit genug.


Ein weiters Shirt nach diesem Schnitt liegt bereits zugeschnitten im Nähzimmer und wartet auf ausreichend Zeit und Muße.


Nun hüpfe ich mit meinem Raglanshirt4us zum MeMadeMittwoch und bin gespannt, was ich dort wieder für tolle Beiträge entdecke.

Mittwoch, 21. September 2016

Lady Bella auf Reisen

Wir hatten einen wunderschönen Kurz-Trip nach Schweden bei bestem Wetter. Ideale Bedingungen und eine nicht alltägliche Kulisse, um endlich ein paar Fotos von meiner Lady Bella zu machen. Ideal? Naja, mit dem Wind hatte ich schon heftig zu kämpfen.....


Meine Lady Bella ist schon ein wenig länger fertig und ich mag sie sehr. Warum habe ich eigentlich noch keine Weitere genäht? Keine Ahnung, dass muss sich bald ändern. Jetzt zur kälteren Jahreszeit finde ich Sweat-Jacken ideal, weil ich meine T-Shirts weiter tragen kann.


Haupt-Material ist ein strahlend oranger Sommersweat mit zwei Jerseys kombiniert. Damit die Jerseys etwas mehr Festigkeit haben, sind sie mit Vliseline hinterlegt.


Gestört haben mich dann die Stellen an der Innenseite der Jacke, an der sie in Höhe der Brust zur Kapuze hin aufspringt. Die weiße Vliseline war zu sehen. Zum Glück hatte ich noch gerade so viel Stoff übrig, dass ein passender Beleg - ebenfalls aus beiden Stoffen - möglich war.


Und nun hüpfe ich mit meiner Lady Bella zum MeMadeMittwoch.

Mittwoch, 14. September 2016

Yoga.HOSE von lenipepunkt

Auf dem Stoffmarkt gab es einen wunderschönen Jersey, der in meiner Vorstellung ein Shirt werden sollte. Als ich am Wochenende meine Schnitte und Stoffe gesichtet habe, war klar, dieser Stoff möchte doch lieber eine Yoga.HOSE werden.


Die erste Überlegung war das Weglassen der Paspeltasche. Die sind - nähtechnisch gesehen - nicht so mein Ding. Aber manchmal muss man sich auch der ein oder anderen Herausforderung stellen.
Das erwies sich dann aber als äußerst knifflig. Der Jersey verzog sich immer wieder und der Nahttrenner musste mehrfach ran. Die Tasche ist jetzt etwas schief - damit kann ich leben. Sollte ich die Yoga.HOSE nochmals nähen, dann verzichte ich auf die Paspeltasche - jawoll!


Den Bund empfand ich in der Beschreibung etwas hoch. Bei mir hat er nun eine Höhe von 12,5 cm und sitzt perfekt. Ich freue mich über diese angenehm leichte und gut sitzende "Gammel-Hose".

Und weil heute Mittwoch ist, bin ich zum ersten Mal beim MeMadeMittwoch dabei.


Sonntag, 11. September 2016

Kuschelig in den Winter starten

Es ist schon lange her, dass ich von Rolags berichtet habe, die auf dem Blendung-Board entstanden sind. Es waren 130 g. Das Garn war schnell fertig und im vergangenen Winter begann ich mit dem Stricken eines Loops - mein Projekt für die Mittagspause auf der Arbeit.


Den letzten Rest (damit er nicht noch einen Winter braucht) habe ich jetzt zuhause fertig gestellt. Damit lässt es sich nun schön kuschelig in den Winter starten. Allerdings hoffe ich, dass der sich noch reichlich Zeit lässt.


Montag, 5. September 2016

Das war schon lange nötig!

Manchmal dauern gute Vorsätze einfach etwas länger. Vor ca. 2 Jahren hatte ich beschlossen, einen neuen Bügelbrett-Bezug zu nähen. Er war nicht löchrig, aber unansehnlich und der Tunnel des Kordzugs hielt nicht mehr richtig.
Den Stoff dazu habe ich auf einem Stoffmarkt erstanden. Gut abgelagert hat er nun in der Zwischenzeit im Schrank verbracht.

Am Sonntag nachmittag haben mich dann die gelösten Teile am alten Bezug so genervt, dass ich kurzentschlossen zur Tat geschritten bin.



Um ein bisschen mehr Dämpfung zu haben, ist der alte Bezug drunter geblieben. Der Tunnel wurde entfernt und ein Neuer aus Schrägband angesetzt. Die alte Kordel aus Kunststoff wurde durch ein Gummiband ersetzt.


Nachdem mein Bügelbrett so schön aufgehübscht war und ich vor einigen Tagen ein Video auf dem Blog von Schneiderherz gesehen habe, ist noch schnell ein Bügelei / Bügelkissen entstanden. Die kleinere Version sollte für den Anfang erst einmal reichen. So ein Ei wollte ich schon lange besitzen, um Abnäher besser ausbügeln zu können. Stoff war noch ausreichend da - also heute nach der Arbeit kurz entschlossen los gelegt:


Verstärkt ist der dünne Baumwollstoff mit einem Bügelvlies. Für die untere Seite fand sich ein Rest Jeansstoff. Gestopft habe ich mit einer angefilzten Schafwolle, die mir zum Wegwerfen zu schade war. Schön, dass wenigstens ein Teil davon jetzt eine neue Bestimmung hat. Das Ei wiegt 232 Gramm - ich war erstaunt, wieviel in das kleine Kissen ging.


Mit dem Bügeleisen habe ich es mit starkem Dampf bearbeitet und hoffe, dass die Wolle etwas angefilzt ist, um noch mehr Stabilität zu erhalten.

Vielleicht habe ich Euch jetzt mit dem Bügelei-Fieber angesteckt? Ich werde sicher noch die Bügelbohne ausprobieren.


Samstag, 27. August 2016

Auf dem Spinnrad

Monatelang hatte ich das gleiche Projekt auf dem Spinnrad. Durch einen Fersensporn war das Spinnen nicht möglich.
Zwei Fehlfärbungen, die mir einzeln nicht gefielen, sind nun miteinander verzwirnt. Das Garn sieht toll aus, letztendlich aber nicht meins (Sorry für das schlechte Foto), denn ich konnte mir kein Projekt daraus vorstellen.



Insgesamt waren es knapp 500 g, also ausreichend, um etwas Größeres zu werden. Meine Mutter brauchte neues Garn und dann habe ich es ziehen lassen um Platz für Neues zu haben.

Vor ein paar Wochen war ich wieder mal in Kerken am Niederrhein auf dem Hilshof "Der Drache spinnt". Am Stand von Tanja von Spinnertundgewollt gab es wieder eine unglaubliche Fülle an Spinnfasern in allen erdenklichen Farben. Schade, dass ich davon kein Foto gemacht habe. Die Entscheidung ist auf 200 g BFL mit Maulbeerseide 50/50 gefallen. Ein Traum zum Spinnen und auch für mein Augen! Unglaublich fein kardiert, fast keine fetten Seidenstellen, wie sie oft in in anderen Fasern zu finden sind.



Ausreichend für ein Tuch. Ausgesucht habe ich mir dazu Heaven und Space von Martina Behm.

Freitag, 5. August 2016

Kimono Tee und direkt überzeugt

In letzter Zeit sieht man gefühlt auf jedem zweiten Blog das Shirt Kimono Tee. Es hat ein bisschen gedauert, aber irgendwann war auch ich weich gekocht und hab mich zum Newsletter bei Maria Denmark angemeldet, um das Freebook zu erhalten.


Das Freebook wurde mir direkt zur Verfügung gestellt, aber die Mails von ihr haben mich schon nach wenigen Tagen genervt. Auch für einen kostenlosen Schnitt eine tägliche Mail zu erhalten, geht bei mir gar nicht! Zum Glück konnte ich mich ohne weitere Probleme wieder vom Newsletter abmelden.

Mit Kleben, Abzeichnen, Zuschneiden und Nähen waren es maximal 2 Stunden Arbeitsaufwand und jedes weitere Shirt geht demnächst noch viel schneller. Und ich bin sicher, davon gibt es noch einige mehr, denn ich bin jetzt auch Kimono Tee-infiziert.


Der Stoffbedarf von weniger als einem Meter ist schon sehr sparsam. Mir gefällt auch die schnelle Lösung des Halsausschnitts - einfaches Umlegen der versäuberten Schnittkante und absteppen. Es ist zwar nur ganz knapp ein Armansatz eingezeichnet, aber er fällt doch schön über die Schulter, so dass ich nicht das Gefühl von nackten Armen habe.



Samstag, 30. Juli 2016

Mein Garnrollenhalter

Wer kennt es nicht? Die Nähgarnrollen befinden sich in einem Kistchen und wenn die gewünschte Rolle rausgeholt wird, bilden sich Knoten, es herrscht das totale Chaos - jedenfalls bei mir! Zudem sehe ich nie auf einen Blick, welche Farben noch vorhanden sind. Somit gibt es Doppelt- und Dreifachkäufe.

Schon lange habe ich nach einem schönen Brett gesucht, um mich vom Nähgarnchaos zu befreien. Strauss hatte vor ein paar Tagen tolle Bretter im Angebot, die sicher einen anderen Sinn haben, aber für meine Vorstellungen genau passen und bereits mit einer Aufhängung versehen sind.

Im Baumarkt bekam ich für kleines Geld dicke lange Nägel und nun ist mein Garnrollenhalter fertig. Er ist nicht nur praktisch sonder auch noch dekorativ.



Leider haben es nicht alle Garnrollen auf den Halter geschafft. Es bleibt eine kleine Kiste, aus der ich jetzt die fast leeren Röllchen noch auf Spulen wickeln möchte.

Wie bewahrt Ihr Euer Nähgarn auf?