Sonntag, 27. April 2014

Immer noch im Nähwahn

Seit Wochen stricke ich nicht mehr, spinnen ist auch eher nur abends beim Fernsehen. Das Nähen liegt mir zur Zeit eher. Fast täglich nach der Arbeit, auch wenn es nur ein paar Minuten sind, versuche ich an die Nähmaschine zu gehen, wühle in meinen Stoffen, suche Schnittideen, besuche Nähblogs , wälze Schnittmusterzeitungen und und und.
Übrigens habe ich meine Blogliste um ein paar interessante Näh-Blogs erweitert. Da lohnt sich ein Blick.

Eine zweite "Niggeline" (Frauenversion vom Niggel-Hemd nach Mondbresal) ist entstanden. Wieder in der Farbe Lachs (das Foto zeigt leider eher rosa). Dieses Mal die Beleg-Version. Ein Hauch von Stoff und super durchsichtig. Bevor ich die trage, brauche ich noch dringend ein Top in lachs.


Aus dem Rest-Stoff passte gerade noch ein Loop:


Bei Smila´s World habe ich entdeckt, dass sie sich Ihre Laufhosen selber näht. Leggins wollte ich immer schon mal selber machen, habe mich aber nie wirklich dran getraut. Inspiriert von ihrem Post habe ich den Schnitt Treviso aus der Ottobre 2/2011 kopiert. Einen passenden bi-elastischen Stoff hatte ich auch noch im Schrank. Mit dem wusste ich bisher nicht so richtig was anzufangen. Ich hatte dabei eher an einen Badeanzug gedacht ;-).

Nach dem Zuschnitt der Leggins blieb noch so viel Stoff übrig, dass es auch noch für eine Radler reichte. Damit habe ich dann begonnen und die verschiedenen Möglichkeiten der Nähte und der Stiche getestet. Ihre Version mit den Stoffkanten links auf rechts zu legen und dann mit einem Overlockstich der Nähmaschine zu steppen, hat bei mir nicht funktioniert. Das Ganze ist eher zu einer kleinen "Wurst" zusammengekrochen. Also mit der Ovi genäht und dann gesteppt - klappt.


Der Sitz ist super und ich finde das Muster und den Stoff klasse. Jetzt freue ich mich über den heutigen Regen und werde mich gleich an die Leggins begeben.

Sonntag, 20. April 2014

Frohe Ostern und ein Nachtrag der letzten Wochen

Meinen lieben Leserinnen (und auch vielleicht Lesern) wünsche ich ein frohes Osterfest.

In den letzten Wochen habe ich zwar fleißig genäht aber nicht fleißig gebloggt. Daher ein kurzer Nachtrag.
Noch einmal habe ich das Lieblingshemd von Natur zum Anziehen genäht, diesmal jedoch ein ganzes Stück kürzer als im Schnitt vorgegeben. Stoff ist ein sehr feiner, aber dichter Strickstoff vom Stoffmarkt - eine tolle Qualität. Da werde ich beim nächsten Markt noch mal auf die Suche gehen.


Dann noch aus der gleichen Stoffqualität passend dazu ein Bolero Mayumi (Schnitt von Atelier Hardy). Das Tuch wird gleich mit an das Jäckchen dran genäht und kann somit nicht verloren gehen - wie praktisch ;-).

Auf dem letzten Stoffmarkt in Bad Godesberg hat Herr Frilufa eine Tasche gesehen, die ihm als Amerika-Fan sehr gut gefallen hat. Einen Schnitt gab es nicht, also gut angeguckt, alles Notwendige gekauft und am Nachmittag die "mach mal eben schnell"-Tasche genäht - denn warten wollte er nicht ..... Innen mit Handytäschchen und Schlüsselband, die Tasche ist mit Reißverschluss zu schließen.


Endlich bin habe ich mich auch an die Schlüsselbänder mit den tollen Metallenden gewagt. Bisher habe ich lediglich Karabiner und Schlüsselringe dafür verwendet. Auf jeden Fall so viel ansprechender und einfach zu machen.


So und jetzt zeige ich Euch noch ein Teil, bei dem ich schon wieder die Schere angesetzt habe. Sozusagen ein TFT (Teil für die Tonne). Es ist eine Zipfeltunika, ich glaube der Schnitt war ebenfalls von Natur zum Anziehen.
Das Bild will sich heute nicht in die richtige Richtung drehen lassen, aber auf der Schneiderbüste sah das Teil ja noch ganz gut aus. Aber nicht an mir - ich sah aus wie eine Spätgebärende kurz vor der Niederkunft! Grauenvoll!!!!


Das waren vorerst meine letzten Versuche zu Thema Lagenlook. Die paar bewährten Schnitte, wie z. B. das Lieblingshemd und das Bolero Mayumi werde ich sicher nochmal nähen, aber ich werde definitiv keine neuen Schnitte kaufen. Da bleibe ich lieber bei Farbenmix, Ottobre und Co.

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Und nun zum Spinnen:

Geplant war, dass ich Seide für den Rosina-KAL spinne und diese nach dem Spinnen färbe. Ich habe es aber nicht geschafft. Zum Einen ist Seide zu spinnen eine ziemliche Sauerei - alles hier war voll Faserresten, insbesondere unser schwarzer Teppich 8-) und so farblos macht das Ganze auch nicht wirklich Spaß. 150 g sind fertig geworden (der untere Strang im Bild), die werde ich für ein anderes Projekt nutzen. Der Rest der Seide wird gefärbt und wenn ich mich richtig erinnere, ist gefärbte Seide nicht ganz so "fluddelig".

Zudem versuche ich gerade, meine Sammlung an Reste von den diversen Projekten zu verspinnen. Vielleicht lässt sich daraus mal ein Pulli mit Ringeln o. ä. stricken. Das petrol-farbene Garn ist BFL/Seide navajoverzwirnt.





Sonntag, 6. April 2014

Mal bunt gemixt, mal schlicht

Aus meinen Jersey-Resten ist ein T-Shirt entstanden. Das Bild gefällt mir nicht - ziemlich  unvorteilhaft :-(, aber Herr Frilufa war als Fotograf nicht besonders motiviert. Wieder mein Maßschnitt und somit Shirt Nr. 4 daraus.


Der Ausschnitt war eine Herausforderung, denn ich hatte keine Anleitung dafür. Die Rundung ist nur versäubert und dann nach innen umgenäht. Beim nächsten Mal werde ich dafür einen kleinen Beleg zuschneiden. Ich denke, das fällt dann besser.
 
 
Meine Tochter hatte sich ein türkisfarbenes Kissen für die Couch gewünscht. Nach ihrem Umzug musste eine neue Wohnzimmerfarbe her. Aber es durfte nur schlicht sein - ich hätte mich da gerne etwas mehr ausgelassen, aber ihr gefällt es so.