Samstag, 27. August 2016

Auf dem Spinnrad

Monatelang hatte ich das gleiche Projekt auf dem Spinnrad. Durch einen Fersensporn war das Spinnen nicht möglich.
Zwei Fehlfärbungen, die mir einzeln nicht gefielen, sind nun miteinander verzwirnt. Das Garn sieht toll aus, letztendlich aber nicht meins (Sorry für das schlechte Foto), denn ich konnte mir kein Projekt daraus vorstellen.



Insgesamt waren es knapp 500 g, also ausreichend, um etwas Größeres zu werden. Meine Mutter brauchte neues Garn und dann habe ich es ziehen lassen um Platz für Neues zu haben.

Vor ein paar Wochen war ich wieder mal in Kerken am Niederrhein auf dem Hilshof "Der Drache spinnt". Am Stand von Tanja von Spinnertundgewollt gab es wieder eine unglaubliche Fülle an Spinnfasern in allen erdenklichen Farben. Schade, dass ich davon kein Foto gemacht habe. Die Entscheidung ist auf 200 g BFL mit Maulbeerseide 50/50 gefallen. Ein Traum zum Spinnen und auch für mein Augen! Unglaublich fein kardiert, fast keine fetten Seidenstellen, wie sie oft in in anderen Fasern zu finden sind.



Ausreichend für ein Tuch. Ausgesucht habe ich mir dazu Heaven und Space von Martina Behm.

Freitag, 5. August 2016

Kimono Tee und direkt überzeugt

In letzter Zeit sieht man gefühlt auf jedem zweiten Blog das Shirt Kimono Tee. Es hat ein bisschen gedauert, aber irgendwann war auch ich weich gekocht und hab mich zum Newsletter bei Maria Denmark angemeldet, um das Freebook zu erhalten.


Das Freebook wurde mir direkt zur Verfügung gestellt, aber die Mails von ihr haben mich schon nach wenigen Tagen genervt. Auch für einen kostenlosen Schnitt eine tägliche Mail zu erhalten, geht bei mir gar nicht! Zum Glück konnte ich mich ohne weitere Probleme wieder vom Newsletter abmelden.

Mit Kleben, Abzeichnen, Zuschneiden und Nähen waren es maximal 2 Stunden Arbeitsaufwand und jedes weitere Shirt geht demnächst noch viel schneller. Und ich bin sicher, davon gibt es noch einige mehr, denn ich bin jetzt auch Kimono Tee-infiziert.


Der Stoffbedarf von weniger als einem Meter ist schon sehr sparsam. Mir gefällt auch die schnelle Lösung des Halsausschnitts - einfaches Umlegen der versäuberten Schnittkante und absteppen. Es ist zwar nur ganz knapp ein Armansatz eingezeichnet, aber er fällt doch schön über die Schulter, so dass ich nicht das Gefühl von nackten Armen habe.